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WASH


Der achtjährige Hakim nimmt einen großen Schluck Wasser aus seinem Becher. Kalt, klar und sauber ist es und schmeckt herrlich. Hakim, der mit seiner Familie vor dem Terror des IS und dem Bürgerkrieg in ein Camp für Binnenflüchtlinge geflohen war, freut sich sehr über das gesunde Wasser. Denn was wir als selbstverständlich betrachten, ist für Hunderttausende im Irak immer noch ein Wunsch: Wasser, das gesund ist und nicht krank macht. Denn verschmutztes Wasser überträgt Krankheiten – sogenannte „waterborne diseases“.

In den vergangenen Monaten hat RRI (Rebuild and Relief) vor allem im Zentralirak, in Al-Anbar und in Bagdad, viele Brunnenprojekte realisiert. Für über 100.000 Menschen kann nun die Wasserversorgung sichergestellt werden. Dabei beschränkt sich die Organisation nicht auf das Bohren der Brunnen. Vielmehr ist das Engagement Teil eines breit angelegten Projektes. WASH ist die Abkürzung für „Water, Sanitation and Health“ und umfasst neben der Trinkwasseraufbereitung auch die Bekämpfung von gefährlichen Erkrankungen, wie z. B. Cholera, und die Hygiene-Schulung der Bevölkerung.

Damit Hakim und seine Familie auch unter den kargen Lebensbedingungen eines Flüchtlingscamps gesund bleiben, hat er in der Schule ein besonderes Hygiene-Training bekommen. Auf den Lernunterlagen ist das UNICEF-Logo gut zu sehen. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen unterstützt die Bemühungen für gesundes Wasser auch im Irak nach Kräften. Zum Schluss hat Hakim für sich und seine Familie ein „Hygiene Kit“ erhalten. Darin sind Shampoo, Seife, Zahnbürsten und Zahnpasta enthalten. So wird eine ausreichende tägliche Hygiene für jeden möglich.